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Njagala. Fashion aus Uganda





Njagala. Designs made in Uganda

Benachteiligte Frauen aus Uganda nähen aus einem nachhaltigen Rindenstoff Accessoires fürs tägliche Leben. Durch den Verkauf der Produkte in Deutschland kann den Frauen ein fairer Lohn gezahlt werden. Sie werden so nicht nur finanziell unterstützt, sondern es wird ihnen gleichzeitig geholfen ihren Stand in der Gesellschaft zu verbessern – auf dem Weg zu mehr Eigenständigkeit und Unabhängigkeit.

Der Hintergrund:

Uganda ist zwar eines der politisch stabilen Länder in Afrika, dennoch lebt ein Viertel der Bevölkerung hier unterhalb der Armutsgrenze von 1,25 $ pro Tag. Vor allem Frauen sind in der Gesellschaft noch stark benachteiligt. Es ist schwer für sie unabhängig von ihren Männern auf eigenen Beinen zu stehen und gerade beim Übergang von der Schule zu einer Ausbildung oder einem ersten Arbeitsplatz bleiben viele von ihnen auf der Strecke.

Der Lösungsansatz:

Wir produzieren mit Frauen in Uganda handgefertigte Accessoires wie Handy- oder Federtaschen aus Bark-Cloth, einem einzigartigen Stoff aus der Rinde des ugandischen „Mutuba“-Baumes. Die Produkte werden in Deutschland verkauft und ihr Erlös fließt direkt zurück nach Uganda.

Die Frauen erhalten von uns eine Aus- bzw. Weiterbildung zur Schneiderin und werden fair vergütet. So ermöglichen wir ihnen ein selbstbestimmtes, eigenständiges Leben.

Unsere Materialien sind lokal erzeugt, wodurch die Produktion auch den örtlichen Produzenten zu Gute kommt. Kernbestandteil unserer Accessoires ist der, von der UNESCO als immaterielles Weltkulturerbe ausgezeichnete, Bark-Cloth.

Das Besondere: Beim Entfernen der Rinde nimmt der Baum keinerlei Schaden, sondern baut, durch Bananenblätter geschützt, innerhalb von 9 Monaten neue Rinde auf, die wieder „geerntet“ werden kann. Es handelt sich folglich um einen ausgesprochen nachhaltigen Rohstoff und das vermutlich älteste Textil überhaupt. Durch diesen besonderen Stoff sind unsere Produkte auch zu 100% vegan. Gleichzeitig ist jedes Stück ein Unikat, da wir die Kreativität der Frauen fördern und ihnen eine gewisse Freiheit bei der Gestaltung der Produkte lassen.

Mit unseren Produkten, die einzigartig auf dem europäischen Markt sind, bedienen wir die wachsende Anzahl an Kunden, die auf fair produzierte Waren Wert legen. In diesem Segment sprechen wir in erster Linie junge Leute an, für die Individualität und Nachhaltigkeit von großer Bedeutung sind. Durch Marktumfragen und die Herstellung von Prototypen konnten wir unsere Kostenkalkulationen verifizieren und unser Kundensegment analysieren.

Im Sommer 2017 begann die Ausbildung der Frauen vor Ort durch eine ausgebildete Schneiderin. Die Produktionsstätte wurde vollständig eingerichtet und ab Anfang 2018 produzieren die Mitarbeiter vor Ort autonom. Die fertiggestellten Produkte werden im Anschluss nach Deutschland gebracht und verkauft.

Zur Realisierung und zu einer langfristen Sicherung des Projekts, suchen wir Sponsoren, sowie Vertriebspartner in Deutschland.

Das Team:

Njagala…

…Das sind wir – Ein 10-köpfiges Team von Studierenden verschiedener Fachrichtungen am Karlsruher Institut für Technologie.

…Das ist unser Partner vor Ort – Hand in Hand für Uganda e.V.

…Und das sind unsere Schneiderinnen – Momentan vier Frauen zwischen 20 und 30 Jahren aus einem kleinen Vorort von Masaka, die von uns zu Schneiderinnen aus- und weitergebildet werden.

Wenn noch Fragen offengeblieben sein sollten, freuen wir uns über eine E-Mail. Sollten Sie außerdem Interesse an einer Kooperation haben, schreiben Sie uns ebenfalls gerne eine Nachricht.

Unterstüztung:
Unterstützuen Sie uns über Deutschlands größte Spendenplattform:
https://www.betterplace.org/p54271

Projektleitung und Kontakt:

Julian Geis, julian.geis@kit.enactus.de
Antonia Katthaen, antonia.katthaen@kit.enactus.de

Links:

Crowdfunding:
https://www.betterplace.org/p54271
Homepage:
http://www.njagala.de/
Facebook:
https://www.facebook.com/NjagalaEnactus/