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Generationenkontakt. Generationenkontakt hilft Menschen im Alter





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Der Hintergrund

Junge Leute sind immer zögerlicher, wenn es darum geht, sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich zu engagieren. Vor allem Studenten finden neben dem stressigen Uni-Alltag immer seltener die Zeit, sich regelmäßig und verbindlich im Ehrenamt zu betätigen. Diese Entwicklung bekommt besonders das Deutsche Rote Kreuz zu spüren, das bei seiner Arbeit auf eine große Anzahl Ehrenamtlicher angewiesen ist. Gerade im Hinblick auf eine alternde Bevölkerung ist es wichtig, dass beispielsweise unterstützende Seniorendienste auch zukünftig zuverlässig auf Basis ehrenamtlichen Engagements angeboten werden können. Unter jungen Menschen fehlt oft das Wissen um die vielfältigen Möglichkeiten, wie man seine Fähigkeiten und Interessen in die ehrenamtliche Arbeit beim DRK einbringen kann. Meist wird das DRK mit Blutspendenaktionen und Krankentransporten assoziiert, sodass die Angst vor einer mangelnden Qualifikation keine Auseinandersetzung mit den vielfältigen Einsatzmöglichkeiten erfolgt. Dabei ist beim Ehrenamt für jeden etwas dabei, unabhängig vom beabsichtigten Zeitaufwand oder Vorkenntnissen.

Trotz der Möglichkeiten, die das Internet bietet, fehlt momentan noch ein ausgereiftes Konzept, mit dem die junge Generation wieder für das Ehrenamt begeistert werden kann.

Der Lösungsansatz

Unser Projekt zielt darauf ab, ehrenamtliches Engagement beim DRK unter jungen Leuten wieder attraktiv zu machen, indem eine zielgruppengerechte Marketing-Strategie entwickelt und umgesetzt wird. Dazu steht neben der Implementierung eines Ehrenamtsgenerators vor allem die Konzeption und Erstellung einer Online-Plattform im Mittelpunkt unseres Projekts. Auf dieser Plattform soll es Interessierten möglich sein, sich als „spontane Helfer“ zu registrieren, auf die bei seitens des DRK zurückgegriffen werden kann. Neben der Angabe konkreter Fähigkeiten und Interessen wird es auf dieser Plattform möglich sein, sich auf einfache Art mit verschiedenen Personen innerhalb des DRK zu vernetzen und so den Einstieg in das Ehrenamt spielend zu bewältigen. Auf diese Weise wird ein erster Kontakt mit unmittelbarem Praxiseinsatz verbunden und die Möglichkeit geboten, einen Überblick über verschiedene Einsatzbereiche zu erlangen.

Dieser Ansatz ermöglicht es, auch zeitlich stark gebundenen Helfern die Möglichkeit zu bieten, die Vorzüge des Ehrenamts über zunächst spontane Einsatzmöglichkeiten kennenzulernen, um daran anknüpfend einen individuellen Einstieg in ein langfristiges Engagement beim DRK zu ermöglichen. Unterstützung bei der technischen Umsetzung erhalten wir von der Forschungsgruppe Cooperation & Management am KIT, die die Entwicklung in Seminaren und Abschlussarbeiten vorantreibt.

Die Umsetzung

In engem Austausch mit dem DRK Kreisverband Karlsruhe wurden eine Bedarfs- und Anforderungsanalyse durchgeführt sowie eine Marketing-Strategie entwickelt. Die Umsetzung der Plattform ist bis Ende des Wintersemesters 17/18 in Zusammenarbeit mit der Forschungsgruppe Cooperation & Management an der Fakultät für Informatik des KIT geplant.

Der Ausblick

In den kommenden zwei Semestern stehen die Entwicklung der Plattform und die Implementierung einer umfassenden Marketing-Strategie für das DRK im Vordergrund. Unser erklärtes Ziel ist es, die Plattform nach erfolgreicher Einführung in Karlsruhe dem DRK deutschlandweit anbieten zu können.

Projektleitung

Julian Marstaller: julian.marstaller@kit.enactus.de
Sven Köpke: sven.koepke@kit.enactus.de

Links und Kontakt:

Kontakt:           info@generationenkontakt.de
Homepage:      www.generationenkontakt.de
Facebook:        www.facebook.com/generationenkontakt