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Enactus KIT: Debacode

Qualifizierte Studenten in Sarajevo (Bosnien) verdienen über Vermittlung von unserer Seite aus Geld über Werksstudentenjobs im IT-Bereich. Eine Tätigkeit, die es in dieser Form dort noch nicht gibt.

Debacode:

Studenten der Fachrichtung Elektrotechnik und Informatik der Universität Sarajevo in Bosnien programmieren kleiner IT-Aufträge wie Websites, Apps und Prozessanwendungen für mittelständische Kleinunternehmen aus Deutschland. Für diese Dienstleistung werden sie bezahlt und können Finanzierungsschwierigkeiten, die sich durch Studiengebühren und fehlende Arbeitsangebote in ihrer Heimat für sie ergeben, eigenständig angehen. Der Vorteil für die deutschen Auftraggeber liegt in den geringen Stundensätzen, die für die Dienstleistungen im Vergleich zu deutschen Entwicklerunternehmen berechnet werden. Somit entsteht eine Win-Win-Situation, in der das primäre Ziel des Projekts darin besteht den programmierenden Studenten Aufträge zu vermitteln und bei der Organisation und Abwicklung der Geschäftsabläufe zu unterstützen.

 

Hintergrund:

Das bosnische Durchschnittseinkommen beträgt etwa 325 €/Monat (Quelle: Weltbank). Durch eine Umfrage an der Fakultät für Elektrotechnik an der Universität Sarajevo konnten wir ermitteln, dass das verfügbare Einkommen für über 80% der befragten Studenten unter 200 €/Monat liegt. Bei jährlichen Studiengebühren von bis zu 900€ ergeben sich somit erhebliche Finanzierungsengpässe. An diesem Problem wollen wir mit unserer Projektidee ansetzen und gleichzeitig die hochschulübergreifende europäische Vernetzung vorantreiben.

 

Der Lösungsansatz:

Gemeinsam mit unserem Projektpartner, dem IT-Club der Fachschaft für Elektrotechnik in Sarajevo, arbeiten wir an der Prozessgestaltung für die reibungslose Auftragsgenerierung und Abwicklung der IT-Dienstleistungen. Das Projektteam von Enactus KIT übernimmt dabei eine Vermittlerrolle, um erste Aufträge zu generieren und als Ansprechpartner deutschen Unternehmen Sicherheit und Qualität zu gewährleisten. Langfristiges Ziel ist es eine Online- und Kommunikationsplattform aufzubauen über die die Auftragsgenerierung von den Studenten in Sarajevo selbst übernommen werden kann. Durch die Dienstleistungen entsteht ein Mehrwert sowohl auf der Auftraggeber- als auch auf der Auftragnehmerseite. Die Studenten bekommen die Möglichkeit durch das Mitwirken an unserem Projekt ihr verfügbares Einkommen aufzustocken, den theoretischen Lehrinhalt im Programmieren praktisch anzuwenden und Softskills in der Projektarbeit auszubauen. Den Auftraggebern wird die Möglichkeit geboten IT-Dienstleistungen kostengünstig in Auftrag zu geben und somit zusätzlich einen gesellschaftlichen Mehrwert zu schaffen.

 

Das Team:

Das Projektteam besteht momentan aus 7 Studenten verschiedener Fachrichtungen des KIT und der Hochschule in Karlsruhe. Einige Mitglieder des Projektteams haben selbst bosnische Wurzeln, wodurch vor allem auch die Zusammenarbeit auf kultureller und sprachlicher Ebene reibungslos abläuft.

Das Programmierer-Team des IT-Clubs in Bosnien besteht aus 10 Studenten der Fachrichtungen Informatik und Elektrotechnik. Einige der Mitglieder haben bereits Erfahrung mit IT-Projekten sammeln können; sehr gute Programmier-Skills sind in verschiedenen Sprachen obligatorisch und werden durch Kenntnisse im Webdesign und Embedded Systems Engineering ergänzt. Eine Sprachbarriere gibt es nicht, da die meisten der Studenten vor Ort selbst sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse vorweisen können.

 

Unterstützung:

Besonderen Unterstützungsbedarf sehen wir momentan noch in rechtlichen Angelegenheiten zum Vertrags- und Steuerrecht, besonders für länderübergreifende Dienstleistungen.
Für Fragen zum Projekt stehen wir sehr gerne zur Verfügung.
Sie kennen jemanden, der schon lange eine neue Website, App oder eine andere IT-Anwendung implementiert haben möchte? Kontaktieren Sie uns!

 

Kontakt:

Tobias Rueb: tobias.rueb@kit.enactus.de

Hana Dzindo: hana.dzindo@kit.enactus.de